VfB mit enormer Strahlkraft

Umweltministerium unterstützte Umrüstung der Fluchtlichtanlage

Seit wenigen Tagen verfügt der VfB Mantel über eine der modernsten Flutlichtanlagen der Region. 28 LED-Strahler leuchten das B-Spielfeld optimal aus und sorgen für beste Trainingsbedingungen der Fußballer.

Sogar Punktspiele wären nach den Vorgaben des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) jetzt möglich. Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung des Bundesumweltministeriums und des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) wäre die Umrüstung nicht möglich gewesen. Eigenmittel und Sponsorengelder halfen, die Gesamtsumme der Investition in Höhe von rund 31 000 Euro aufzubringen.

Die LED-Strahler verbrauchen weniger Strom und liefern eine deutlich höhere Licht-Ausbeute wie die bisherigen Quecksilber-Dampflampen, deren Herstellung seit April 2017 verboten ist, die aber noch auf der Masse der Fußballplätze im Einsatz sind. Die alten Lampen leuchteten mit 2000 Watt, die neuen strahlen mit umgerechnet 7840 Watt. Mit seiner “Nationalen Klimaschutzinitiative” initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, mit denen der Ausstoß von Treibhausgasen gesenkt wird. Programme und Projekte decken ein breites Spektrum ab: Langfristige Strategien sind ebenso Bestandteil wie konkrete Maßnahmen wie beim VfB. Die Menschen vor Ort, Betriebe, Gemeinden oder Bildungseinrichtungen sollen davon profitieren.

Einen ersten Eindruck von der hinzugewonnen Strahlkraft verschaffte sich die VfB-Führungsriege um Vorsitzenden Richard Paulus bei der Inbetriebnahme durch die Elektrofirma Hudson aus Amberg. Geschäftsführer Robert Weinberg richtete die 28 LED-Strahler auf den Masten per Hebebühne aus. Die Leuchtmittel sind eine Hudson-Eigenentwicklung und stoßen offensichtlich in eine Marktlücke. Die Amberger Firma ist offizieller “Lichtpartner” des BFV, hat schon Stadien umgerüstet und eine lange Liste von Anträgen aus Oberpfälzer Vereinen vorliegen.

Der VfB hat mit der neuen Flutlichtanlage einen weiteren Beitrag zur Kohlendioxid-Reduzierung geleistet. Strom erzeugt seit Jahren eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Sportheimes, Sonnenkollektoren erwärmen das Duschwasser für die Fußballer.

Quelle: www.onetz.de